Der kleine hässliche Vogel

von Simon Windisch und Follow the Rabbit
nach dem Bilderbuch von Werner Heiduczek und Wolfgang Würfel
für Kinder ab sechs Jahren
Der kleine hässliche Vogel ab 6 Jahren
Foto: Peter Manninger

»Was willst du schon singen? Du bist so hässlich – wie willst du da eine Sonne zum leuchten bringen?«

Der kleine Vogel ist hässlich. Hässlicher als schmutziger Schnee. So hässlich, dass die anderen Vögel nichts mit ihm zu tun haben wollen und sogar Hunde die Flucht ergreifen, wenn sie ihn sehen. Traurig und einsam zieht sich der kleine Vogel auf einen knorrigen alten Baum zurück, wo er leise singt – nur nachts allerdings, um niemanden zu stören. So schön singt er, dass er den Mond anrührt und dieser der Sonne von dem Gesang des „schönen Vogels“ vorschwärmt, jeden Morgen aufs Neue.
Weil der kleine Vogel am Tag stumm bleibt und die Sonne weiß, dass sie seinen Gesang nie wird hören können, wird sie schwermütig: Sie wickelt sich in Nebel ein, der Himmel weint, die Welt wird traurig. Bis es den Vögeln reicht. Sie schicken den Habicht zur Sonne, um mit ihr ein ernstes Wort zu reden. So erfahren sie vom Kummer der Sonne und dass es unter ihnen einen kleinen Vogel geben muss, der besonders schön singen kann. Er könnte die Sonne wieder zum Leuchten bringen.
Eine fieberhafte Suche nach der schönsten Vogelstimme beginnt…

Der kleine hässliche Vogel ab 6 Jahren
Foto: Clemens Nestroy

Mit viel Musik erzählt Follow the Rabbit eine Geschichte um einen Außenseiter, der es in sich hat.

Vorstellungen von „Vom kleinen hässlichen Vogel“

Keine Veranstaltungen
Der kleine hässliche Vogel ab 6 Jahren
Foto: Clemens Nestroy

Mit Nadja und Martin Brachvogel, Irina Karamarkovic und Robert Lepenik
Musik: Robert Lepenik
Ausstattung: Bernhard Bauer
Ausstattungsassistenz: Leonie Bramberger
Programmierung: Martin Schitter
Ton: Franz Gurt
Regie: Simon Windisch

Dauer: ca. 60 Minuten

Entstanden in Koproduktion mit Theaterland Steiermark.

Nominiert für den »STELLA« 2015 als bestes Kinderstück Österreichs.
Ausgezeichnet mit dem »STELLA« 2015 für beste Ausstattung.
Ausgezeichnet mit dem »STELLA« 2015 für die beste Schauspielerin (Nadja Brachvogel).

Pressestimmen

»Mobbing-Parabel zum Schieflachen
Wenn sich eine muffige Schreibstube in einen von Bernhard Bauer mit Überraschungen gespickten Kinder-Garten verwandelt und der Staubsauger Büroutensilien zum Konzert animiert, dann befindet sich das verblüffte TaO!-Publikum mitten in der Kreativwerkstatt von Nadja und Martin Brachvogel. Da entwachsen Bechern, Kartons und Aktenordnern Schnäbel, Haxen, sogar bedrohliche Klauen.
Verstärkt von der stimmgewaltigen „Sonne“ Irina Karamarkovic und Robert Lepenik (Musik und Mond), sprüht das Theater „Follow the Rabbit“ bei der musikalischen Erzählung „Der kleine hässliche Vogel“ nach dem gleichnamigen DDR-Bilderbuch von Werner Heiduczek und Wolfgang Würfel nur so von Originalität. Und von zum Schieflachen komischer Boshaftigkeit.Denn Fabulierer und Moderator Martin Brachvogel hackt ärger als am Hühnerhof auf Vögelchen Nadja herum: „Nicht nur hässliche, sondern auch schüchtern“ sei sie – eine „Pointen-Kaputtmacherin“.
Genial setzen die beiden schrägen Brachvögel in Simon Windischs Inszenierung der Traumparabel vom Mobben noch eins drauf. Mit so viel Spaß, dass einem die Lust aufs Piesacken vergeht.«
Kleine Zeitung Graz

»Das Büro zwitschert
Follow the Rabbit bringt eine musikalische Erzählung auf die Bühne
Von Außenseitertum und verborgenen Talenten erzählt die Truppe von Follow the Rabbit in ihrer Bühnenfassung des Bilderbuches „Der kleine hässliche Vogel“ im Grazer TaO!. Ein Bürokämmerchen wird darin zum Schauplatz einer fantastischen Emanzipationsgeschichte, die sogar den Drucker zum Zwitschern bringt.
Der kleine hässliche Vogel ist hässlich, richtig hässlich. So hässlich, dass alle über ihn spotten und lachen. Also versteckt er sich tagsüber hoch in den Ästen, zwitschert sich nachts den Frust von der Seele und rührt damit den Mond zu Tränen. Doch auch die Sonne will den schönen Gesang hören und weigert sich zu scheinen, bis das süße Stimmchen auch tagsüber erklingt.
Follow the Rabbit versetzen die Geschichte in der Regie von Simon Windisch in die Traumwelt einer grauen Büromaus (Nadja Brachvogel), die mitsamt ihres Kämmerchens zum Federvieh mutiert: Dem Aktenvernichter wächst ein Schnabel, die Lampe muss Federn lassen, die Schreibmaschine steht plötzlich auf Watschelfüßen da, und der Drucker beginnt zu zwitschern.
Als Erzähler fungiert der Gockel Martin Brachvogel, der nur Augen für schönes Federvieh wie Sängerin Irina Karamarkovic hat. Rober „Mondmann“ Lepenik zeichnet für die tolle Musik dieser fantasievollen, berührenden, teilweise auch düsteren und ironischen Inszenierung verantwortlich. Unbedingt ansehen!«
Kronen Zeitung

Der kleine hässliche Vogel ab 6 Jahren
Fotos: Peter Manninger