Hintergrund

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Follow the Rabbit

… benannt nach dem hakenschlagenden Hasen, der Alice ins Wunderland führt – hat seit seiner Gründung 2004 seinen Theaterbegriff fortwährend erweitert, hin zu einem interdisziplinären Kunstbegriff. Tanz-, Objekt-, Sprechtheater, Musical, Performance, Film, Bildende Kunst – sie alle haben miteinander zu tun, und alle waren auch schon in vergangenen Projekten von Follow the Rabbit vertreten. Zur Zeit liegt der Fokus der Gruppe auf performative Kunst für ein erwachsenes Publikum. Wichtige Produktionen waren hierbei die Genderperformance HE FOR SHE (2020) – das Regiedebüt von Nadja Brachvogel, und das mit dem steirischen herbst koproduzierte Tanzstück MATING SEASON (2021). Nadja und Martin Brachvogel arbeiten im Rahmen ihrer Produktionen mit unterschiedlichsten Künstlern und Künstlerinnen, sowie unterschiedlichsten Institutionen (z.B. Theaterhaus G7 Mannheim, Landestheater Bregenz, WUK – Werkstätten und Kulturhaus Wien, Staatstheater Wiesbaden) zusammen.
Wir suchen den multiperspektivischen Zugang, d.h. je mehr Menschen etwas mit unserer Arbeit anfangen können, desto besser. Wir bieten keine Lösungen, d.h. wir stellen nur die Gemengelage dar, detailliert aus unterschiedlichen Perspektiven, um zu differenzierten Blickwinkeln zu verhelfen.

Die erste Produktion (damals noch unter dem Namen „theater mundwerk“), Das Pferdeauge von F. K. Waechter, wurde für den Steirischen Theaterpreis nominiert. Seitdem hat die Gruppe insgesamt 25 Produktionen heraus­gebracht, dazu diverse Lesungen. 2006 erhielt Spoonface Steinberg den Preis der Jury beim bestOFFstyria Theaterfestival. Vom kleinen Maulwurf…, Ein Schaf fürs Leben, Macht nichts, Vergesst Zwerg Nase! und Der kleine hässliche Vogel wurden für den STELLA-Preis als beste österreichische Kinderstücke nominiert. Kabale und Liebe (Koproduktion mit dem Grazer Theater am Ortweinplatz) erhielt 2007 eine Prämie des österreichischen Bühnenbeirats, wurde beim bestOFFstyria Festival als beste steirische Inszenierung gekürt und erhielt den STELLA-Preis als bestes österreichisches Jugendstück. 2010 erhielt Christina Weber den STELLA-Preis für ihr Bühnenbild in Macht nichts. Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor wurde 2013 mit dem STELLA-Preis für beste Musik ausgezeichnet (Irina Karamarkovic und Robert Lepenik) und erhielt – wie auch Der kleine hässliche Vogel – eine Prämie vom Kulturbeirat des Bundes. 2015 erhielten Nadja Brachvogel (Schauspiel) und Bernhard Bauer (Ausstattung) STELLA-Preise für Der kleine hässliche Vogel. 2018 wurde Mongos mit dem Stella als bestes Jugendstück ausgezeichnet, sowie eine Nominierung als beste Darsteller für Nuri Jildiz und Jonas Werling. Dazu Einladungen zu diversen Festivals, u.a. Szene Bunte Wähne, Schäxpir, bestOFFstyria, Frischwind, KuKuK, spleen*graz, Wien modern. In Deutschland Einladungen zu Festivals in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. Einladungen zu Gastspielen in Luxemburg, Belgien und der Schweiz.
2013 Namensänderung zu Follow the Rabbit.